Dreamteams – das Experiment

Anlässlich unseres Dreamteam/Penta-Experiments , das wir veranstalten, möchte ich hier ein wenig erläutern, was im Human Design System als Dreamteam bezeichnet wird und wieso. Details zur Veranstaltung im Feber im PDF – bitte anklicken.

In der Human Design Sprache reden wir im Falle von kleinen Teams auch von sogenannten Pentas, das sind Teams mit 3-5 Mitgliedern. Sobald eine sechste Person hinzukommt, spaltet sich das Team dann entweder auf 2 Teams mit 3 Mitgliedern auf oder es entsteht ein sehr instabiles Team, wo meist eine Person nicht anwesend ist. Größere Teams sind auch möglich, und zwar von 9-16 Personen und dann auch bis zu 81 Teammitgliedern, aber hierbei gelten dann andere Gesetzmäßigkeiten – wir beschränken uns jetzt mal ganz auf die kleinen Teams (Pentas) von 3-5 Menschen um den Rahmen nicht zu sprengen.

Ganz generell gesprochen ist für Teams eine gute Synergie nötig, d.h. die Leistung des Gesamtteams sollte gleich oder besser noch größer als die Einzelleistung jedes Mitglieds sein. Problematisch wird es, wenn die Synergie so negativ ist, dass die Gesamtleistung deutlich schlechter wird als die Leistung jedes einzelnen Mitglieds, denn dann bremst die Teamdynamik die einzelnen Personen so stark, dass man im Endeffekt mehr Leute für das Team abstellen muss, als eigentlich nötig wäre.  In so einem Fall würde man z.B. 5 Personen benötigen, um die Arbeit von rechnerisch 3 einzelnen Leistungen zu erbringen. Im umgekehrten Fall des Dreamteams hätten wir positive Synergien, dadurch könnten z.B. 5 Personen die Leistung von rechnerisch 8 Einzelleistungen bewerkstelligen (die Zahlen dienen jetzt nur der Veranschaulichung, ist alles Auge mal Pi).

Leistungssynergie ist einer von zwei wichtigen Punkten, ein Team kann nämlich effektiv sein und gute Leistungen erbringen, aber dennoch höchst instabil sein, weil die einzelnen Teammitglieder auf Dauer nicht miteinander auskommen – hier herrscht eine schlechte Teamharmonie. Im Dreamteam, welches aus Human Design Sicht angestrebt wird, herrscht sowohl eine gute Synergie als auch gute Harmonie – das Team kann also auch langfristig effektiv arbeiten und zerfällt nicht wieder nach kurzer Zeit.

Um ein solches Dreamteam zusammen zu bekommen gibt es eine Fülle von Methoden aus der Arbeits- und Organisationspsychologie wie Fragebögen, Interviews, Assessment Centers etc. Insgesamt lässt sich sagen, dass Personalauswahl eine langwierige Aufgabe ist, die viel Ressourcen verbrauchen kann. Das Human Design System geht einen anderen, wesentlich simpleren Weg: Hier können Dreamteams zusammengestellt werden, ohne dass man die einzelnen Personen tatsächlich kennenlernen müsste (in der Praxis lernt man sich natürlich kennen, bevor jemand eingestellt wird) – die Teammitglieder werden rein über die genauen Geburtsdaten (inklusive Geburtszeit) zusammengstellt. Und so eigenartig es klingt – es funktioniert.

Und um zu demonstrieren dass es wirklich so funktioniert, werden wir bei der Dreamteam-Erfahrung 20 Personen einladen, die wir dann im Vorfeld in 4 Teams einteilen werden. Optimalerweise haben wir dann Teams mit hoher Synergie/hoher Harmonie (Dreamteam), hoher Synergie/niedrige Harmonie (stressiges Arbeitsteam), niedriger Synergie/hoher Harmonie (Funteam) und niedriger Synergie/niedriger Harmonie (dysfunktionales Team). Jedem Team stellen wir dann dieselbe Aufgabe, und bereits im Vorhinein sagen wir die Teamdynamik / Performance der einzelnen Teams vorher. Wenn das System also funktioniert, wird die Vorhersage sich mit der Beobachtung danach einigermassen gut decken und die 4 verschiedenen Teameigenschaften sollten gut sichtbar sein. In der Diskussionsrunde danach werden wir dann etwaige Fragen näher betrachten und noch ein paar Kleinigkeiten erläutern.
Soviel also zum Wort am Montag, wer Interesse verspürt, an dieser Dreamteam-Erfahrung mitzuwirken, der möge sich bei uns melden.Wer sich noch näher mit der Thematik auseinandersetzen möchte, dem sei die Homepage von PentaDesign ans Herz gelegt.

Alles Liebe,

Geri

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Über Geri

www.bauchstimme.at
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